Baker man is bakin' bread oder Ich gestehe meine Beschränktheit
Ich kann nicht zuhören und gleichzeitig bloggen. Oder surfen.
Ich lese nur drei Blogs wirklich. Den Rest lerne ich in klitzekleinen Ausschnitten kennen, wenn jemand darauf verlinkt. Danke übrigens dafür.
Immerhin konnte ich, obwohl ich Spreeblick und das beteiligte Personal nur höchst unvollständig kenne, vorhin in einer fast aus dem Ruder gelaufenen Frage den Anschein erwecken, Stammleser zu sein (Bluffen habe ich in sechs Jahren Uni gelernt. Immerhin.)
Gelernt habe ich auch, daß man vom Nerdsein Groupies bekommt. Klingt jetzt wie eine Krankheit, schien aber durchaus angenehm zu sein für alle Beteiligten.
Ich habe Anne und René kennengelernt (s.o.).
Beim .ppt(Powerpoint)-Karaoke waren René und ich dann einer Meinung: Wir hätten uns wohl an der Aufgabe verhoben, spontan zu einer willkürlichen Präsentation unverkrampft witzig zu sein. Insofern war es beinah wahnsinnig von den Veranstaltern zu glauben, ihnen würden die Humorgranaten auch nur annähernd so treffsicher um die Ohren fliegen, wie es im Kommentarteil eines guten Blogs geschieht. Wer sich überschätzt, verliert schnell sein Gesicht. Wer aber beim Thema Brot eine 1A-Performance hinlegt (wäre ich nicht so betrunken (Betrunken bloggen soll man nicht, habe ich mal gehört, leider setzte dieser Zustand bei mir nach einem halben (!) Bier ein.), würde ich jetzt den Namen des Entertainers recherchieren, vielleicht später mal ...), der ist ganz groß. Respekt. Vielleicht war dies auch genau der Punkt, weshalb viele Mitmachaufrufe heutiger Veranstaltungen ins Leere liefen: Der gute Blogger vertraut auf seine Fähigkeit, irgendwie halbwegs regelmäßig witzig und pointiert zu sein, nur eben nicht auf Kommando.
Bleibt abschließend noch die letzte wichtige Erkenntnis des heutigen Tages: Toni Mahoni klingt wie Frank Zander.

