Julie Paradise

Ich geh jetzt Billardspielen!

— geschrieben von julieparadise @ 19:39

Wetten werden ab sofort entgegengenommen. Wer eine richtige Vorhersage trifft (Zahl der Spiele, gewonnen, verloren, was auch immer), gewinnt ein Eis von mir!
Steht mir bei!
Nachtrag: Ich brauch Eure Hilfe nicht! Ich kann auch allein 6:4 verlieren! Danke, sowas nennt man Freunde, Saubande!




Holz auf'm Kasten, bitte stapeln!

— geschrieben von julieparadise @ 15:59

Die Stöckchen fliegen tief derzeit:

Was war Deine erste "echte" PC-Hardware? - Ein PC (Schneider: Personal Line, PII 300 mit 36MB RAM) aus dem Quelle- oder Otto-Versand, den meine Mutti gefühlte 10 Jahre lang abbezahlt hat (in Wirklichkeit waren es 36 Monatsraten), gekauft August 1997.

Deine erste Anwendung, welche Du benutzt hast? - Word Perfect.

Dein erstes Spiel? - Da gibt's Spiele? Nee, im Ernst, ich mußte meine Mutti immer vom Solitär vertreiben, wenn ich schlafen gehen wollte, sie ist immer noch süchtig danach. Sie plant, mir in einem Jahr oder so einen neuen Laptop zu schenken, damit sie mit meinem (Siemens Amilo Pa 1510, 1GB RAM, 80GB Festplatte und noch mehr schickes Zahlengedöns) - na, was wohl? - Solitär spielen kann. Unfaßbar sowas, *hihi*

Hattest Du von Anfang an Spaß an der Materie? - Spaß? Ich mußte die Abschlußarbeit meiner Mutti für ihr Studium zum Heilerziehungspfleger abtippen, 80 Seiten sind's geworden. Nee, Spaß sieht anders aus. Danach wurde es aber nett, weil ich durch Computer u.a. gelernt habe, daß man es sich als Mädchen entweder bequem machen kann und Freunde bitten kann, doch bitte dies und das einzubauen. Oder frau lernt, Dinge selbst einzubauen. Ich bin heute noch stolz auf mich, daß ich es gewagt und geschafft! habe, einen internen CD-Brenner einzubauen, mit allen bösen Kabeln sofort(!) an der richtigen Stelle. Und es gibt mir Sicherheit, letztlich zu wissen, daß es schwer ist, wirklich "etwas falsch zu machen". Von Datenverlusten mal abgesehen, kann ja nicht viel passieren, was nicht mit Formatieren und neu Bespielen behoben werden kann.

Seit wann bist Du online, und mit welchem Anbieter? - Seit 1997, mit snafu, eine Berliner Internetklitsche, soweit ich weiß. Gekündigt habe ich erst dieses Jahr im Februar. Das ist Kundentreue, ich war auch immer sehr zufrieden mit denen. Mit einer 16000er Flat + Telefonflat + Movieflat (für die grottigsten PRO7-Filme ever, nie benutzt also) lebt es sich aber doch besser, als mit einem Modem.

So, da der Stöckchenpapst kürzlich gesprochen hat, sei er hiermit aufgefordert, sich dies Holz zu schnappen und verdammt noch mal nicht zu jammern, daß wir die Stöckchen töten würden, nicht wahr, René!? Das Gleiche bitte ich auch Anne, Malcolm, den Logopäden und CosmoCroc zu tun. Der Björn ist ja bereits von anderer Seite bedacht worden, wie schade.





Kleines Ferkel!

— geschrieben von julieparadise @ 14:34

Wie viele Spritzer gibt es , wenn Julie im weißen T-Shirt vorm Computer Spaghetti mit Wienerwürstchentomatensoße mampft?

16 - ich hab nachgezählt.





Gruppentherapie oder Warum bloggen so verdammt glücklich macht

— geschrieben von julieparadise @ 12:48

Spreeblick-Malte hat mal in einem Kommentar geschrieben, daß Bloggen das Zeug zur Intellektuellen-Soap hat, besonders, wenn man die Leute persönlich kennt. Es ist ja auch wie in einer guten Soap: Es gibt die Yvonne Catterfelds und Andreas Elzholzens (Wann habe ich das letzte Mal eine Soap verfolgt?), junge hübsche Menschen machen so crazy Sachen, es gibt Action und Drama und ganz viel Gefühl, jeden Tag ist was Neues los, es kann nie abgedreht genug sein und wenn man mal einen Tag nicht nicht guckt, hat man schon was verpaßt. Am Ende ist es wie mit dem BRAVO-Lesen: Selbst wenn man noch nie Sex hatte, weiß man doch hinterher, daß es egal ist, ob man einen schiefen Schwanz hat oder eine Brust größer ist und daß man vom Küssen nicht schwanger wird.

Und mal ehrlich: Die tägliche Dosis Soap machte verdammt
glücklich.

Auf Fantreffen schließlich (Trekkies haben das, GZSZ-Fans, und ja, Blogger auch) lernt man andere kennen, die mit Johnny und dem Don oder Mercedes leben. Nur: Hier darf man sogar selbst mitmachen. Und das nicht nur auf einem nachgestellten Konzert, wo man am Wandertag Publikum spielen muß (Rosenstolz-Gig für GZSZ, weil ein Produktionsassi der Schwiegersohn unseres Physiklehrers war. Und ich als harte Rockerbraut - damals hatte ich noch Dreadlocks - mußte ganz vorne stehen, damit es authentisch wirkt. Seit wann sind denn bitte Rastas bei Rosenstolz authentisch? Aber egal ...). Bei Bloggern werden halt nur statt Autogrammen Streicheleinheiten an Iros verteilt, hach, was war das kuschlig (letzte Worte zur re:publica, versprochen)!

Jetzt werd ich schon wieder sentimental ...

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Mal im Ernst: So hanebüchen wie in Seifenopern sind die Stories in Blogs zum Glück nicht, wenn etwas wirklich absurd ist, dann hat doch meist das Leben die Geschichte geschrieben, und es schreibt nicht nur Geschichten mit Happy End. Und wenn jemand stirbt, taucht er auch nicht zwei Monate später in einer anderen beknackten Serie wieder auf. Der Großteil der Emotionen hier ist echter als im TV, auch wenn Unkundige zuweilen behaupten, daß kein Medium unpersönlicher wäre als das Internet. Das stimmt einfach nicht. Wenn ein bewegendes Thema angeschnitten wird, dann bringt das andere zum Nachdenken über ihre eigenen Erfahrungen, und es folgt keine Werbung, die einen wieder rausreißt und verkündet, daß die neue Verliebt in Berlin-Kollektion im Sat1-Shop erhältlich ist. Ich muß nicht cool sein, das können andere besser, aber ehrlich, das zählt. Und ehrlich und packend ist doch verdammt vieles im Netz, auch wenn böse Zungen (statistisch untermauert (?)) behaupten, der Kommerz würde alles unterwandern und schließlich gewinnen. Das ist dann eine andere Schiene, eine andere Motivation, die bestimmte Leute antreibt. Manche - ich auch - sind regelrecht erleichtert, wenn zufällig etwas hochgespült wird, das lange verdrängt wurde, dann schreibt man etwas dazu, weil man nicht gut darüber reden kann, bekommt ein paar warme Worte und fühlt sich schon ein wenig leichter.

Gruppentherapie eben. Oder: Die bessere Soap.





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