Nee, mag nich, kannich nich, machen anre viel bessa.
Doch, komm schon, mach mal!
Ooch, nee, fällt mir jetz ganichs ein, is ja nichs los, was mir so auffer Seele liecht. Also, wennich jetz unglücklich wär oda so, ja, dann, ann könntich aba, ja, dann würdich soga schreiben, dassisum Beispil schade is, wieviele Spielplätze, wo ich früha gespilt hab, nichmehr dasin, weil da jetze Häusa stehn, so häßliche Reihnhäusa. Undassich glaub, früha warn die Farbn anners, viel hella, aba in meina Erinnrung sinja auch meine alten Kindabächa viel schöna.
Sag mal, so ein Schmuddelkind bist du doch nicht, daß du hier so redest. Jetzt sprich mal ordentlich!
Naa, hhm, na gut.
So, du wolltest doch gerade -
Hhm, nee, jetz habbich keine Lust mehr. Vielleich morgn.
Fertig sehe ich heute aus, definitiv nicht die beste Version von mir, nee, heute nicht, sogar zu faul zum Haarewaschen war ich, wo ich doch so eitel bin. Also müde, und frustriert, die Arbeit stapelt sich, die Gefühle, die Stöckchen. Ich weiß gar nicht, was mich am meisten bedrückt. Zehn Minuten später renne ich wieder wie Grinsebacke persönlich durch die Gegend. Versteh einer die Weiber. Oder die Julie. Aber Sina kennt ja auch keiner.
* Der Wagen raste gegen einen Baum ... ja und? Hat Gott etwa wieder mit der Fernbedinung gespielt? War der Fahrer besoffen? (Darf ich auch mehr schreiben? Mach ich einfach Muß wohl ein Brandenburger gewesen sein, man kennt das ja aus dem (?) Lied: Brandenburg, Brandenburg, in Brandenburg ist wieder einer in die Allee gegurkt.
* Die Frau setzte ihren Hut zurecht ... den hatte sie ihrem Liebsten gemopst. Schließlich regnete es, und frau will ja nicht, daß die Frisur ... Sah süß aus, die hübsche Frau mit einem viel zu großen Männerhut auf ihren kurzen Locken.
* Der Mann zündete eine Zigarrette an ... eigentlich hatte er sich mehr erhofft. Sollte das nicht alles auf Sex hinauslaufen? Und jetzt war sie weg und er schaute ihr vom Balkon hinterher: Blöde Tussi!
Soundtrack of my Life:
Wenn dein Leben ein Film wäre, was würde der Soundtrack sein?
Also, so geht’s:
1. Öffne deinen Musicplayer (iTunes, Winamp, Media Player, iPod etc.)
2. Stelle es auf Shuffle/ Random
3. Drücke “Play”
4. Schreibe für jede Antwort den Songtitel, der gerade gespielt wird, auf:
5. Drücke für jede neue Frage den “next” Button.
6. Lüge nicht und tue nicht so als ob du cool wärst… Tipp’s einfach ein!
Das ist schön. Had a smoke in a tree. A human being was given to fly. Ich rauche zwar nicht, aber als Kind bin ich furchtbar gern auf Bäume geklettert. Ich habe mich da immer sehr geborgen gefühlt. Und das Beste war: Niemand hat mich gesehen dort oben in den Ästen.
Das ist unfair. Ich hab zwar so meine Schwierigkeiten mit der Schule gehabt (Warum brauchen die ein Jahr, bis sie alle Buchstaben durchhaben? Was wollen die alle von mir?), aber auf die Einschulung hab ich mich gefreut wie sonst höchstens auf meinen Geburtstag.
* Leben: Pearl Jam - Save You (via) Hab ich schon erwähnt, daß von 65GB Musik auf meinem Rechner 45GB Pearl Jam-Bootlegs sind? Hier ist es eine Live-Version.
Der Song geht jedenfalls voll nach vorn, wenn das nicht das pralle Leben ist, hihi, yeah, da hüpf ich doch gleich durch die Wohnung, so toll ist das!
* Todesszene: Pearl Jam - Inside Job (Profikiller?)
"Nein, ich will noch nicht sterben!" - "Peng!"
* Beerdigungslied: Björk - Crying (Bootleg 1994, hier würd ich auch heulen)
There's no one here. And people everywhere. (Haben übrigens die Queens of the Stone Age verbraten im Song Chemistry auf der Rated R) Crying cause I love you.
* Und nun werf ich das Stöckchen weiter: Das Dreisatzstöckchen geht an Björn (komm, 9 Sätze, bitte!), das Musikstöckchen hätte ich gern vom Dan beantwortet und das XmyY-Ass-Stöckerl laß ich vergammeln, Herr Winkel hat es ja sowieso schon weggeschleudert.
Nachtrag: Da hat " href="http://www.nerdcore.de/wp/">jemand um stöckchenweise Beachtung gebeten. Gern doch!
lange nicht mehr gemacht. miteinander reden. nicht nur: bringst du den müll raus, ich komm heut später, die milch ist alle. bald sieben jahre. man kennt sich. natürlich kribbelt's noch, aber vieles scheint gesagt. manchmal, nachts, dann plötzlich mehr ernst. nicht unbedingt mit worten. kleine gesten reichen. ich weiß, was du meinst.
sich so vertrauen, daß man sich sicher ist. das ist deine sache. oder: du weißt schon, was du machst. und du willst wirklich nicht mitkommen? nein, mach mal was mit deinen freunden. ich ruf an, wenn's später wird. immer noch kleine geheimnisse haben, nicht im andern herumwühlen.
und manchmal eben reden. nachts geht es besser. nur ich und deine stimme. bis halb fünf.
ohne - atisches Syndrom oder so. Ich geh jetzt Post holen, auf Abeit, und träume:
ui, ganz leer in meinem Kopf. Zu wenig Schlaf. Zu -
hab ich schon immer so laute Schritte gehabt? Polterpolter stampf ...
was guckt die denn so doof? Blöde Kuh in deinem H&M-Shirt. Hhm, goldene Ballerinas, soll wohl glamourös sein. Ich rassel mal mit meinem Schlüssel, ist zwar 'ne armselige Masche, aber bevor ich hier auf der Toilette warte, bis ihr alle fertig seid. - Ich hab ja einen Schlühüssel zum Klo, und Ihhhier nicht, ätschbätsch. Oh, dafür ist hier kein Klopapier, wie peinlich, angeben und dann über sowas Banales stolpern. Also wieder raus, wie fühlen sich meine Ohren an? - Nicht heiß, nicht rot. Gutgut! Mann, seh ich fertig aus.
Der Karpate und ich schlendern gemütlich aus dem Gebäude, stolz unsere Queues über der Schulter, als wir von hinten Gerumpel und eilige Schritte hören. Aufgeregte Worte in fremder Sprache, könnte Englisch sein. Von der Kreuzung das Brummen einer anfahrenden Tram.
Da brüllt einer der Engländer: "FUCK THE TRAIN!" Allerdings nicht mit Stimmabsatz und Pause, also "Fuck - the train" sondern "fuck the train", so wie "eat my shorts" oder "dance with me".
Sowas ist natürlich für den Schatzmeister eine Steilvorlage. "Yeah, fuck the train, give it to me, baby!" - Ohoh, nicht mit wütenden Engländern anlegen! Böse Blicke, noch mehr f-Worte, und dann kommt so ein britischer Kampftrinker auf uns zu ... was soll ich sagen: So schnell sind wir lange nicht mehr gerannt.
(Und so dabei gekichert haben wir wohl zum letzten Mal, als wir beim Nacktbaden in der Wuhlheide vom Parkwächter erwischt worden sind, vor 5 Jahren.)