Julie Paradise

Built To Spill und kein Ende

, — geschrieben von julieparadise @ 13:41

Es ist ja jetzt schon wieder einige Tage her, daß ich Built To Spill und Kate Mosh im Postbahnhof gesehen habe, daher nur einige kleine Impressionen:

Kate Mosh klingen wie die kleinen Brüder von The Notwist, nur daß sie nicht an die Computer dürfen und etwas wilder sind. Und sie waren anfangs extrem verunsichert, haben sich dann aber gemacht. Das war so Kopfhörermusik, vorm Einschlafen weiche Indiemelodien mit vielen Ausbrechern ins Rockige, insgesamt war's aber schön, ich werde da auf jeden Fall dranbleiben.

da gefunden

Ja, und dann Built To Spill. Man muß wissen, daß dieses Konzerterlebnis ein Geburtstagsgeschenk meines besten Freundes war, der meinem Musikgeschmack bisher immer getraut hat. Das wird sich nun wohl ändern ... Die "You In Reverse", das letzte Studioalbum von BTS hatte ihm ja schon nicht so zugesagt, aber als Freund ist man da schmerzfrei, schließlich: Versprochen ist versprochen. Ihm schwante allerdings schon Übles, als die Herren die Bühne betraten: "Die sehen alle aus, als hätten sie kein Zuhause" - na, und so haben sie denn auch gespielt, so, als hätten sie keine Heimat in die es sich lohnen würde zurückzukehren.

Kein Song unter 7 Minuten! Keiner!

Und die Zugabe: 15 Minuten! Ein Song!

Wo der Haynes doch so auf knackigkurze Rock/Popsongs steht. Ich liebe es ja, wenn eine Melodie ausgewalzt wird, nochmal und nochmal, dann geht ein Song in den anderen über, so wie zum Beispiel bei Masters of Reality, irgendwann Ende der Neunziger, und am Ende hatten sie es geschafft, fast eine halbe Stunde durchzuspielen. So auch BTS. Haynes neben mir sah immer leidender aus, konnte sich das Gähnen nicht verkneifen, bekam ganz kleine Augen und sah aus, wie ein kleiner Junge, der nur noch ins Bettchen will. Hab ich heimlich beobachtet. Denn immer wenn ich ihn direkt angeschaut habe, hat er mir aufmunternd zugenickt und so getan, als hätte er Spaß. Ich bekomme ein ganz schlechtes Gewissen, wenn ich daran denke ....

...

not!

Also, wer die Chance hat, Built To Spill live zu sehen und sich von ihnen in Trance spielen lassen möchte, nutze die Gelegenheit, denn erstens waren die Tickets mit 18€ wirklich recht billig, und zweitens war das Konzert bei weitem nicht ausverkauft, in anderen Städten dürfte es ähnlich aussehen.





Loud Love

— geschrieben von julieparadise @ 18:54

Manchmal geht das eben nicht leise.





Homebanking

— geschrieben von julieparadise @ 21:16

Mir war grad so:





ich bin der ganze klump, alles zusammen

, — geschrieben von julieparadise @ 17:30

Fertig sehe ich heute aus, definitiv nicht die beste Version von mir, nee, heute nicht, sogar zu faul zum Haarewaschen war ich, wo ich doch so eitel bin. Also müde, und frustriert, die Arbeit stapelt sich, die Gefühle, die Stöckchen. Ich weiß gar nicht, was mich am meisten bedrückt. Zehn Minuten später renne ich wieder wie Grinsebacke persönlich durch die Gegend. Versteh einer die Weiber. Oder die Julie. Aber Sina kennt ja auch keiner.

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Das Klischeestöckchen:

Das X-Chromosom in mir:

* liebt Taschen die zu Schuhen die zu Gürteln die zu Shirts die zum Wetter die zur Jahreszeit die zu mir passen

* hat alle fünf Minuten andere Laune

* möchte verheiratet sein

* macht sich nicht gern die Finger schmutzig

* hat sich so - mitmachen oder bleibenlassen!

* schaut gern niedlichen Tierchen dabei zu, wie sie sich putzen und kuscheln

* kuschelt selber gern

* fürchtet einen Badhairday mehr als Blasen an den Füßen - die sieht schließlich keiner

* möchte immer die Liebe sein, nicht das böse Mädchen, auch wenn das manchmal zu absurden Verrenkungen führt

* trinkt 3 Liter Wasser am Tag, weil das angeblich entschlackt und schlank macht - muß 'ne Lüge sein ...

* hat die GLAMOUR abonniert und leibt die Gilmore Girls

Das Y-Chromosom in mir:

* rülpst gern - hey, das befreit!

* guckt Frauen mit geilen Hintern sehr gern sehr lange genau dorthin (das Gleiche gilt für Ausschnitte, hhm, diese sanften Wölbungen ...)

* mag Alkohol (wenn auch nur wenig davon wirklich vertragen wird)

* steht auf Grunzmusik, das kann gar nicht derbe genug knüppeln, manchmal

* fickt lieber als zu kuscheln

* schlägt auch zurück

* fragt erst nach einigem Zögern nach dem Weg

* findet Katy Karrenbauer furchteinflößend

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Das Dreisatzstöckchen:

* Der Wagen raste gegen einen Baum ... ja und? Hat Gott etwa wieder mit der Fernbedinung gespielt? War der Fahrer besoffen? (Darf ich auch mehr schreiben? Mach ich einfach:) Muß wohl ein Brandenburger gewesen sein, man kennt das ja aus dem (?) Lied: Brandenburg, Brandenburg, in Brandenburg ist wieder einer in die Allee gegurkt.

* Die Frau setzte ihren Hut zurecht ... den hatte sie ihrem Liebsten gemopst. Schließlich regnete es, und frau will ja nicht, daß die Frisur ... Sah süß aus, die hübsche Frau mit einem viel zu großen Männerhut auf ihren kurzen Locken.

* Der Mann zündete eine Zigarrette an ... eigentlich hatte er sich mehr erhofft. Sollte das nicht alles auf Sex hinauslaufen? Und jetzt war sie weg und er schaute ihr vom Balkon hinterher: Blöde Tussi!

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Das Soundtrack of my life-Stöckchen:

* (Ein Stöckchen aus einem anderen Leben)

Soundtrack of my Life:
Wenn dein Leben ein Film wäre, was würde der Soundtrack sein?
Also, so geht’s:
1. Öffne deinen Musicplayer (iTunes, Winamp, Media Player, iPod etc.)
2. Stelle es auf Shuffle/ Random
3. Drücke “Play”
4. Schreibe für jede Antwort den Songtitel, der gerade gespielt wird, auf:
5. Drücke für jede neue Frage den “next” Button.
6. Lüge nicht und tue nicht so als ob du cool wärst… Tipp’s einfach ein!

* Vorspann: Pearl Jam - Given to Fly (via)

Das ist schön. Had a smoke in a tree. A human being was given to fly. Ich rauche zwar nicht, aber als Kind bin ich furchtbar gern auf Bäume geklettert. Ich habe mich da immer sehr geborgen gefühlt. Und das Beste war: Niemand hat mich gesehen dort oben in den Ästen.

* Aufwachen: Woven Hand - Make a Ring (anderer Song, aber auch groß)

Ich glaub, ich bleib noch liegen.

* Erster Schultag: Pearl Jam - Sad (via)

Das ist unfair. Ich hab zwar so meine Schwierigkeiten mit der Schule gehabt (Warum brauchen die ein Jahr, bis sie alle Buchstaben durchhaben? Was wollen die alle von mir?), aber auf die Einschulung hab ich mich gefreut wie sonst höchstens auf meinen Geburtstag.

* Verlieben: Mando Diao - How We Walk

Liebe? Das paßt ja. Schön.

* Das erste Mal: Sonic Youth - Rain on Tin (via)

Gather 'round. Gather fear. Gather again.

* Kampflied: Pearl Jam - Daughter (und ausgerechnet meine Lieblingsversion mit It's ok von Dead Moon hintendran! via)

Don't call me daughter, not fit to. - It's ok, you don't have to run and hide away.

* Schluss machen: Soundgarden - Incessant Mace (von der grandiosen UltraMegaOk, 1987)

Wenn es vorbei ist, ist es vorbei.

Ich hab noch nie Schluß gemacht.

* Abschlussball: Wellwater Conspiracy - Rebirth (WWC bei Letterman)

Wiedergeburt. Braucht wohl keine Lyrics.

* Leben: Pearl Jam - Save You (via) Hab ich schon erwähnt, daß von 65GB Musik auf meinem Rechner 45GB Pearl Jam-Bootlegs sind? Hier ist es eine Live-Version.

Der Song geht jedenfalls voll nach vorn, wenn das nicht das pralle Leben ist, hihi, yeah, da hüpf ich doch gleich durch die Wohnung, so toll ist das!

* Nervenzusammenbruch: Pearl Jam - Black (via)

Legs spread out before me as her body once did. Na, wer da nicht verzweifelt.

* Autofahren: Soundgarden - Heretic (eine B-Seite)

Ich hab gar keinen Führerschein.

* Flashback: Joanna Newsom - En Gallop! (Book of Right-On finde ich ja schöner)

* Wieder zusammenkommen: Sparta - From Now to Never (hier mal reinschauen?)

Hossa, jetzt geht's aber los, niemals mehr nicht, oder so.

* Hochzeit: Pearl Jam - Down (runter geht's!)

Ohoh, was soll mir das für meine romantischen Träume sagen?

* Geburt des ersten Kindes: Björk - Undo (do!)

Bereuen? Kommt nicht in Frage. So wie es ist, ist es gut!

* Endkampf: Jet - Put Your Money Where Your Mouth is (hier den Mund aufsperren)

* Todesszene: Pearl Jam - Inside Job (Profikiller?)

"Nein, ich will noch nicht sterben!" - "Peng!"

* Beerdigungslied: Björk - Crying (Bootleg 1994, hier würd ich auch heulen)

There's no one here. And people everywhere. (Haben übrigens die Queens of the Stone Age verbraten im Song Chemistry auf der Rated R) Crying cause I love you.

* Abspann: Sugarcubes - Lucky Night (Hit!)

* Und nun werf ich das Stöckchen weiter: Das Dreisatzstöckchen geht an Björn (komm, 9 Sätze, bitte!), das Musikstöckchen hätte ich gern vom Dan beantwortet und das XmyY-Ass-Stöckerl laß ich vergammeln, Herr Winkel hat es ja sowieso schon weggeschleudert.

Nachtrag: Da hat " href="http://www.nerdcore.de/wp/">jemand um stöckchenweise Beachtung gebeten. Gern doch!





Sesamstange

, — geschrieben von julieparadise @ 14:00

René, die Wurfmaschine, hat mal wieder zugeschlagen. Sesam(straßen)stöckchen! Ich mag ja lieber Salzstangen, aber Aussuchen is' wohl nich. Na denn ma los:

Welchen Charakter aus der Sesamstraße fandest du am coolsten? - Graf Zahl, ganz klar. Und das Vieh in der Tonne. Heute noch.

Wen konntest du nicht leiden? - Nicht wen, sondern was: Alles, was deutsch war.

Kannst Du ein Lied aus der Sesamstraße auswendig? Welches? - Naja, auswendig ... anzitieren kann ich das:

Was hat dir die Sesamstraße beigebracht? - Daß "KEKSE!!!" immer eine prima Antwort ist.

Wer soll das Stöckchen bekommen? - Der Herr Winkel, der Jeriko, der Malcolm, der Herman und die Sophie, deren frühkindliche Sozialisation damit etwas beleuchtet werden könnte.





Wie sag ich's meinen Lesern?

, — geschrieben von julieparadise @ 21:51

Ich überleg mal noch ein bißchen ...

Nachtrag (14.45?): Ich bin gar nicht so'ne coole Sau. Und wenn 1und1 mich wieder ins Internet läßt, erkläre ich auch, wieso (Internetcafé frißt grad mein Geld). - Ob da die Gratulationen noch passen?

Das erste Konzert meines Lebens war - ich schäme mich aus tiefstem Herzen - DAVID HASSELHOFF. Das muß so 1990 gewesen sein. Danach ging's aber aufwärts, und zwar steil: Kyuss, Soundgarden, Tool, usw.

Jeriko und r0ssi, wenn ihr diese Scans seht, müßt ihr ganz tapfer sein: QOTSA für umgerechnet 11 Euro, das tut weh. Und daß damals im Loft nur um die 150 Leute aufgeschlagen sind, tat auch weh. Dagegen, man vergleiche, Fear FActory und Anthrax wirklich teuer, 30 Mark waren viel damals, ich weiß ja nicht, wie es euch ging, aber für 100 Mark Taschengeld im Monat konnte ich so um die 3-5 Konzerte sehen. Mit 50 Euro kommt man auf ?2? Tststs ...





Hard headed, fuck you all!

— geschrieben von julieparadise @ 18:51

Soundgarden - Ty Cobb (hier)





Ich bin ja nicht so schnell, ...

, — geschrieben von julieparadise @ 17:33

freue mich dafür aber umso mehr!
blogroll blogroll blogroll blogroll blogroll blogroll blogroll blogroll blogroll blogroll blogroll blogroll blogroll blogroll blogroll blogroll blogroll blogroll

Kennt jemand den "Tomatensalat"-Song, wo die Melodie genau eine Silbe weniger vorsieht als das Wort hat, so daß man nach jeder Strophe eine Silbe zurückrutscht und ganz kirre wird mit der Zeit. Ich konnte das mal 5 Minuten lang singen. 18 Sekunden - pahh! Erbärmlich. Aber gut als Erklärung, immerhin.




Coverboys

— geschrieben von julieparadise @ 15:18

Tool spielen "Demon Cleaner" von Kyuss zusammen mit Scott Reeder, irgendwann 1995?96?

do the demon!





Noch ein wenig Namedropping gefällig?

, — geschrieben von julieparadise @ 13:38

Danke, Jeriko: Machine Head, muß so um die Zeit gewesen sein, stimmt, Masters of Reality, daneben Nebula, zurück zur Grunzfraktion: Napalm Death, Entombed im SO36, oder doch lieber Sick Of It All, hach, das waren noch Zeiten.

Und heute gibt's doch genug Pop im Paradies, oder nicht, Herr Walter?

Zeiten ändern sich, Frisuren, mein Musikgeschmack - aber "The Memory Remains".





Pro-Pain

, — geschrieben von julieparadise @ 11:32

Nein, das ist nicht meine Lebenseinstellung (oder doch?), sondern eines der Konzerte, an die ich mich seltsamerweise am liebsten erinnere.

Konzert- und sonstige Rezensionen sind ja sehr beliebt in der kleinen gemütlichen Blogosphäre, da will ich jetzt auch mal. Stört ja auch keinen, daß dieser Abend nun schon 10 Jahre zurückliegt, nicht wahr?

Der Spaß begann mit dem Kartenkauf. Wenn man im Kaufhof am Alex an der Theaterkasse laut und deutlich sagt: "Einmal Pro-Pain, bitte!" erntet man irritierte Blicke. Mit "Ham'wa nich." lasse ich mich natürlich nicht abwimmeln, da müssen Fakten her: Wann, Wo, Wie teuer - geht doch! Also Karte gekauft. Ich schaue gerade wehmütig auf mein Ticket, ich hab's nämlich noch: 17 Mark, kaum zu glauben, das waren noch Zeiten. Übrigens war das die Tour zum 96er Album "Contents Under Pressure".

Daß das Konzert in der Woche stattfand, ich am nächsten Tag eine wichtige Klausur hatte (im Nachhinein erscheint es mir, als hätte ich nach jedem Konzert eine Klausur gehabt - und diese dann immer grandios verpennt oder versemmelt, aber ich war ja sowieso eine Fehlbesetzung auf unserem naturwissenschaftlichen Gymnasium, ich Mathe- und Physikniete), hat mich nicht im geringsten gestört. Jetzt ist das Leben! Gilt übrigens immer noch.

Das ganze war in der Arena in Treptow, lauter grunzböse aussehende, im Grunde ihres Herzens aber absolut liebe Bären Männer hatten sich versammelt, als Mädel fiel ich da ungefähr so auf wie in einer Horde Bundeswehrsoldaten - aber das ist eine andere Geschichte. Ich war auch das einzige Mädel, das nicht aussah wie die Schwester des Todes, das war nämlich das andere weibliche Wesen, eins von 4? 5? die ich an diesem Abend ausmachen konnte (neben der Kampflesbe, die nur sehr schwer als Frau zu erkennen war). Support? Hab ich vergessen, steht auch nicht auf dem Ticket. Und dann Pro-Pain. Hach: Schaut euch den mal an:

Ich wie immer vorne rechts an der Bühne, irgendwann hatte ich den ersten Stiefel im Nacken, dann hievte mich der Bassist auf die Bühne, von der ich - versteht sich von selbst! - mich schnell wieder verabschiedete. "Die Mädels fliegen wieder tief heute!" So sieht's aus: Crowdsurfing galore! Ich weiß gar nicht mehr, wie voll oder leer es eigentlich war, vor der Bühne jedenfalls gab es einen ordentlichen Moshpit. Herrlich, so schön war's sonst immer nur im SO36, bei Fear Factory zum Beispiel.

Aber, wie früher beim Toben: Irgendwann kommt der Moment, in dem der Spaß ganz schnell vorbei sein kann, und wie sagte Mutti immer so schön: "Bis wieder einer heult." Zum Beispiel, wenn man kurz abgelenkt ist und auf einmal einen Stiefel in der Fresse hat. Blut überall, entsetzte Gesichter, irgendwas in meinem Gesicht tut weh! Ich trete einige Schritte zurück, ein netter Junge reicht mir sein T-Shirt (ein weißes, sehr verschwitzt), drückt es unter mein Kinn, ich komme wieder etwas zu mir, als das Blut weggewischt ist, sieht er und ich fühle: Es ist nur meine Lippe, die blutet. Der Stiefel hat mir einen halben Schneidezahn abgebrochen, meine Unterlippe ist aufgeschlagen. Fürsorglich will er mich erstmal nach draußen bringen, aber da hat er die Falsche erwischt. Ich will zurück! An der Bar lassen wir uns Eiswürfel geben, er wischt sich noch schnell das Blut von den Händen und schon stehe ich wieder vor der Bühne. Naja, etwas mehr am Rand als vorher, aber immer noch dabei. Irgendwann hebt mich nochmal jemand auf die Bühne, da kann ich mich gar nicht gegen wehren, will ich auch nicht.

Und dann, nach dem Konzert, kommt so ein Bär auf mich zu, 2 Meter und schwerst tätowiert, entschuldigt sich bei mir und kann es gar nicht fassen, daß ich wieder zurückgekommen bin. Hey, ich bin doch nicht aus Zucker, und das war ein Hardcore-Konzert! Wenn ich stricken will, bleib ich zuhause! Also ein Bier, mindestens! Der Bassist gesellt sich dazu, fragt, ob meine Dreads echt sind, sagt, zu dem "Übeltäter", daß in Amerika manche durchdrehen auf solchen Konzerten, und wie cool Europa ist, und "doitschi Fwrowlains" sowieso, wir spielen Nintendo im Tourbus, essen jeder fast zwei Pizzen und machen dreckige Witze. Als es ans Verabschieden geht, ist es schon hell.

Ich hatte es gerade noch so geschafft, vor der Schule nach Hause zu fahren und zu duschen, die Physikklausur ergab, daß ich unfähig bin ("5 Punkte, Julie, ich bin enttäuscht!" - "Wenn Sie wüßten ..." ), der Besuch bei Zahnarzt war auch nicht das schönste Erlebnis, aber heute sieht man fast nicht mehr, welche Ecke es damals erwischt hatte.

Schön auch: Der Junge mit dem T-Shirt heißt Martin und kommt aus Ludwigsfelde, ich habe später mit ihm CDs getauscht, jetzt allerdings seit 4 oder 5 Jahren nichts mehr von ihm gehört, also Martin, wenn Du das hier liest, melde Dich!

Mein zweitliebstes Konzert war übrigens Crowbar ...





Was macht man, wenn man von einem unsinnigen Post ablenken möchte, den man betrunken verfaßt hat (ohne grobe Rechtschreibfehler, immerhin) und den man hinter sich lassen möchte?

— geschrieben von julieparadise @ 08:50

Man schiebt ganz viele tolle Videos raus und anderen Kram, damit der Post, von dem man ablenken möchte, weil man ihn betrunken verfaßt hat, schnell weit nach unten rutscht, denn wie wir alle wissen (?), liest kaum jemand Posts, die älter sind als 2-3 Klicks.

Hier also der weitere Hurricane-Countdown:

Queens.of the Stone Age - Auto Pilot (live)

Editors - Munich

Sonic Youth - Little Trouble Girl





Hurricane, ich kommeeeeeeeeeeee

— geschrieben von julieparadise @ 22:50

Neil Young And Crazy Horse - You Are Like A Hurricane (via)





Musik hilft!

— geschrieben von julieparadise @ 09:35

Und der Gedanke daran, daß ich mir jetzt Tickets für's Hurricane kaufen gehe!

Pearl Jam - World Wide Suicide (via)





Hurricane-Countdown (Mogwai)

— geschrieben von julieparadise @ 21:12

Mogwai!!!

via und so ... hach, was freu ich mich drauf!





Björk - Charlene

— geschrieben von julieparadise @ 09:26

Warum nur versteckt die Gudmundsdottír so einen Song auf einer B-Seite?




Videopingpong

— geschrieben von julieparadise @ 10:38

pong!

ping!





The Appleseed Cast - Fight Song

— geschrieben von julieparadise @ 22:07

Bootlegvideo





Katzencontent

— geschrieben von julieparadise @ 22:09

... da war doch was. Gibt's auch hier ->.




Ja, morgen wird gerockt!

— geschrieben von julieparadise @ 23:34

Gott, wie mußte ich mir den zu Ostern verkneifen. Der beste Drummer aller Universen - Matt Cameron. Das waren noch Zeiten. Und heute: Audioslave. Laaaangweilig. Zum Glück schon wieder aufgelöst. Und Pearl Jam: Düsseldorf, ich kommeee ......
Soundgarden - Jesus Christ Pose (Badmotorfinger, 1991)




Fickmusik

— geschrieben von julieparadise @ 23:53

Kyuss - One Inch Man ("... And The Circus Leaves Town", 1995)





Julie Paradise

— geschrieben von julieparadise @ 21:24

Hey, die haben ja einen Song, der so heißt wie ich!

mehr - noch mehr - und noch was mehr ... auch via





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